Autor
Phil
Cannabis Tinkturen haben in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Sie sind eine diskrete, praktische und effektive Möglichkeit, Cannabis zu konsumieren und bieten eine hervorragende Alternative zum Rauchen oder Verdampfen. In diesem ausführlichen Leitfaden erfährst du alles Wissenswerte rund um die Cannabis Tinktur: von der Herstellung über die Verwendung bis hin zur Wirkung. Mach dich bereit, in eine faszinierende Welt der Cannabis Tinktur einzutauchen!
Überblick: Cannabis Tinktur herstellen – Ausführliche Anleitung für Einsteiger
Einführung in Cannabis Tinkturen
Cannabis Tinkturen sind eine vielseitige und praktische Art, die Vorteile von Cannabis zu genießen, ohne die Notwendigkeit, die Pflanze zu rauchen oder zu verdampfen. Tinkturen sind flüssige Extrakte, die aus Cannabisblüten hergestellt werden und sublingual (unter der Zunge) oder oral eingenommen werden können. In diesem ausführlichen Leitfaden erfährst du alles, was du wissen musst, um eine Cannabis Tinktur selbst herzustellen, wie sie verwendet werden kann und worauf du achten solltest.
Welche Vorteile bietet die Cannabis Tinktur?
Cannabis Tinkturen bieten viele Vorteile gegenüber anderen Konsummethoden wie Rauchen, Verdampfen oder Esswaren. Hier sind einige der Hauptgründe, warum Menschen sich für Tinkturen entscheiden:
- Diskretion: Tinkturen sind geruchsneutral und lassen sich leicht in der Tasche oder Handtasche verstauen, sodass sie unauffällig konsumiert werden können.
- Schnelle Wirkung: Sublingual eingenommen, können Tinkturen innerhalb von 15 bis 45 Minuten wirken, da sie direkt in den Blutkreislauf aufgenommen werden.
- Einfache Dosierung: Tinkturen sind leicht zu dosieren und ermöglichen es dir, genau die gewünschte Menge an Wirkstoffen einzunehmen.
- Vielseitigkeit: Tinkturen können sowohl sublingual als auch oral eingenommen werden, indem man sie in Getränken oder Lebensmitteln verwendet.
- Langanhaltende Wirkung: Wenn sie oral eingenommen werden, haben Tinkturen eine ähnlich langanhaltende Wirkung wie Esswaren, da die Cannabinoide den Verdauungstrakt passieren müssen.
Auswahl der richtigen Cannabis-Sorte für deine Tinktur
Die Wahl des richtigen Cannabis ist entscheidend für das gewünschte Ergebnis deiner Tinktur. Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Cannabissorten: solche, die reich an THC (Tetrahydrocannabinol) sind, und solche, die reich an CBD (Cannabidiol) sind.
- THC-reiches Cannabis: THC ist das psychoaktive Cannabinoid, das für das „High“-Gefühl verantwortlich ist. Tinkturen, die aus THC-reichem Cannabis hergestellt werden, haben eine berauschende Wirkung.
- CBD-reiches Cannabis: CBD ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das für seine medizinischen Eigenschaften geschätzt wird, wie zum Beispiel die Linderung von Schmerzen, Entzündungen und Angstzuständen. Tinkturen, die aus CBD-reichem Cannabis hergestellt werden, haben keine berauschende Wirkung.
Die meisten kommerziellen Cannabissorten enthalten eine Kombination aus THC und CBD. Achte darauf, eine Sorte zu wählen, die deinen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht, dafür musst du dich einfach ausprobieren und schauen, wie verschiedene Sorten in verschiedenen Modi auf dich wirken & wann du welchen Effekt erwünscht.
Materialien und Zutaten für die Herstellung einer Cannabis Tinktur
Um eine Cannabis-Tinktur herzustellen, benötigst du die folgenden Materialien und Zutaten:
- Cannabisblüten
- Alkohol mit einem Alkoholgehalt von mindestens 40 Vol.-% (z. B. Wodka oder hochprozentiger Ethanol)
- Ein Backofen und ein Backblech
- Ein feuerfestes Glas oder eine Schüssel
- Eine Waage zum Wiegen des Cannabis
- Ein großes Glas oder eine Flasche mit Deckel
- Ein feinmaschiges Sieb oder Käsetuch
- Ein Trichter
- Eine Flasche mit Tropfverschluss zur Aufbewahrung der fertigen Tinktur
Die Herstellung einer Cannabis Tinktur: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Decarboxylierung des Cannabis
Bevor du mit der Herstellung der Cannabis Tinktur beginnst, musst du das Cannabis decarboxylieren. Das bedeutet, dass du die Blüten erhitzen musst, um die nicht-psychoaktive Säureform von THC und CBD in ihre aktiven Formen umzuwandeln. So wird die Decarboxylierung durchgeführt:
- Heize deinen Backofen auf 110–115 °C vor.
- Zerkleinere die Cannabisblüten grob und verteile sie gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech.
- Backe das Cannabis für 25–30 Minuten im vorgeheizten Ofen. Die Blüten sollten leicht gebräunt und trocken sein.
🥦 Alles zur Decarboxylierung findest du in unserem Artikel: Cannabis Decarboxylieren – so aktivierst du THC
- Schritt 2: Mischen von Cannabis und Alkohol
Nach der Decarboxylierung kannst du das Cannabis mit dem Alkohol mischen:
- Gib das erhitzte Cannabis in das große Glas oder die Flasche.
- Gieße den Alkohol darüber, bis das Cannabis vollständig bedeckt ist.
- Verschließe das Glas oder die Flasche fest mit dem Deckel und schüttle es gründlich, um das Cannabis und den Alkohol zu vermischen.
- Schritt 3: Extraktion der Cannabinoide
Lasse die Mischung aus Cannabis und Alkohol für mindestens einen Monat an einem kühlen und dunklen Ort stehen. Schüttle das Glas oder die Flasche einmal pro Woche, um die Extraktion der Cannabinoide zu fördern.
- Schritt 4: Filtration der Tinktur
Nach knapp vier Wochen ist die Tinktur bereit zum Abseihen:
- Öffne das Glas oder die Flasche und entferne den Deckel.
- Lege das feinmaschige Sieb oder das Käsetuch über eine saubere Schüssel oder einen Messbecher.
- Gieße die Mischung langsam durch das Sieb oder Käsetuch, um die Cannabinoide-haltige Flüssigkeit von den Pflanzenresten zu trennen. Drücke die Pflanzenreste vorsichtig aus, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu extrahieren.
- Lasse die gefilterte Cannabis Tinktur eine Woche offen stehen, um den Alkohol teilweise verdunsten zu lassen und die Potenz der Tinktur zu erhöhen.
- Schritt 5: Abfüllen der Cannabis Tinktur
Verwende den Trichter, um die fertige Tinktur in die Flasche mit Tropferverschluss zu füllen. Lagere die Cannabis Tinktur an einem kühlen, dunklen Ort, um ihre Qualität und Wirksamkeit zu erhalten. Die Tinktur kann mehrere Jahre lang aufbewahrt werden, wenn sie richtig gelagert wird.
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Verwendung der Cannabis Tinktur
Cannabis-Tinkturen können auf verschiedene Arten verwendet werden, je nach deinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du deine Tinktur verwenden kannst:
- Sublingual: Gib ein paar Tropfen der Tinktur unter deine Zunge und halte sie dort für etwa 30–60 Sekunden. Dies ermöglicht eine schnelle Aufnahme der Cannabinoide in den Blutkreislauf. Die Wirkung sollte innerhalb von 15–45 Minuten eintreten und einige Stunden anhalten.
- Oral: Mische die Tinktur in Getränken oder Lebensmitteln wie Tee, Kaffee, Smoothies oder Salatdressings. Die Wirkung tritt langsamer ein, da die Cannabinoide über den Verdauungstrakt aufgenommen werden müssen, hält aber länger an (etwa 4–8 Stunden).
- Topisch: Mische die Tinktur mit einer Trägercreme oder einem Öl und trage sie auf die Haut auf, um Schmerzen, Entzündungen oder Hautirritationen zu lindern.
Dosierung der Cannabis Tinktur und Vorsichtsmaßnahmen
Da die Stärke einer selbstgemachten Cannabis Tinktur von vielen Faktoren abhängt, wie zum Beispiel der Qualität des verwendeten Cannabis und der Extraktionsmethode, ist es wichtig, vorsichtig mit der Dosierung zu beginnen.
- Beginne mit 1–2 Tropfen und warte mindestens eine Stunde, um die Wirkung zu beurteilen, bevor du die Dosis erhöhst.
- Steigere die Dosis langsam und schrittweise, bis du die gewünschte Wirkung erzielst.
- Beachte, dass die Wirkung von Tinkturen individuell variieren kann und von Faktoren wie Toleranz, Stoffwechsel und Körpergewicht abhängt.
Cannabis Tinkturen können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, insbesondere solchen, die die Leber beeinflussen. Konsultiere vor der Verwendung einer Cannabis Tinktur immer deinen Arzt, wenn du verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst oder gesundheitliche Bedenken hast.
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🥦💧 Lerne, wie du dein trockenes Cannabis richtig befeuchtest und welche Tricks es dabei gibt. Dies und weitere Informationen rund um das Thema Cannabis befeuchten findest du in unserem Artikel: Cannabis befeuchten
Fazit: Cannabis Tinktur herstellen
Die Herstellung einer Cannabis Tinktur ist ein einfacher und effektiver Weg, um die Vorteile von Cannabis zu genießen, ohne es rauchen oder verdampfen zu müssen. Mit ein wenig Geduld und Sorgfalt kannst du eine Cannabis Tinktur herstellen, die auf deine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten ist. Denke daran, mit der Dosierung vorsichtig zu sein!
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Fragen und Antworten – Cannabis Tinktur
Eine Cannabis Tinktur wird durch Extraktion der aktiven Cannabinoide aus der Pflanze mithilfe eines Lösungsmittels wie Alkohol hergestellt. Zuerst wird Cannabis decarboxyliert, indem es erhitzt wird, um die Cannabinoide zu aktivieren. Anschließend wird das Cannabis in hochprozentigem Alkohol eingelegt, wobei das Gemisch für einige Wochen stehen gelassen wird. Während dieser Zeit werden die Cannabinoide in den Alkohol extrahiert. Nach der Extraktion wird die Flüssigkeit gefiltert, um Pflanzenreste zu entfernen, und die resultierende Tinktur wird in einem lichtundurchlässigen Behälter aufbewahrt.
Die Cannabis Tinktur bietet eine diskrete und präzise Methode zur Einnahme von Cannabis, wobei die Wirkung je nach Dosierung und Cannabinoidprofil variieren kann. Tinkturen können sowohl psychoaktive als auch therapeutische Effekte haben, einschließlich Schmerzlinderung, Entspannung und verbesserte Schlafqualität. Da Tinkturen sublingual angewendet werden, indem sie unter die Zunge getropft werden, tritt die Wirkung schneller ein als bei essbaren Cannabisprodukten, da die Cannabinoide direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Die Aufbewahrung deiner Cannabis Tinktur sollte sorgfältig erfolgen, um ihre Potenz und Frische zu erhalten. Tinkturen sollten in einem luftdichten, lichtundurchlässigen Behälter an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Licht, Wärme und Luft können die Cannabinoide in der Cannabis Tinktur abbauen und ihre Wirksamkeit verringern. Ein Kühlschrank kann ideal sein, um die Tinktur vor Licht und Wärme zu schützen und ihre Haltbarkeit zu verlängern. Es ist wichtig, die Flasche gut verschlossen zu halten, um den Eintritt von Luft zu minimieren um den Effekt deiner Cannabis Tinktur zu maximieren.
Hast du eine Frage oder wertvolle Tipps?
Wir hoffen, dass dir diese ausführliche Anleitung zur Herstellung einer Cannabis Tinktur hilfreich war. Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, zögere nicht, sie im Kommentarfeld unten zu stellen. Wir beantworten gerne deine Fragen und helfen dir dabei, das Beste aus deinem Cannabis Tinktur Rezept herauszuholen.
Falls du bereits Erfahrungen gesammelt hast und Tipps oder Tricks mit unserer Community teilen möchtest, freuen wir uns sehr über deine inspirierenden Berichte. Gemeinsam können wir voneinander lernen und unsere Kenntnisse erweitern!
(Bonus-Abschnitt): Cannabis-Schnaps herstellen und genießen – aber mit Vorsicht!
In diesem Bonus-Abschnitt zeigen wir dir, wie du deinen eigenen Cannabis Schnaps herstellst und worauf du achten solltest, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Die Herstellung ähnelt der von Cannabis-Wodka, jedoch mit einigen wichtigen Hinweisen zur Dosierung und Verantwortung beim Mischen von Cannabis und Alkohol.
Schritt 1: Die Zutaten
- 1–5 Gramm getrocknete Cannabisblüten (abhängig von der gewünschten Stärke)
- 250 ml Schnaps deiner Wahl (z. B. Whiskey, Wodka oder Gin), idealerweise mit 75,5-95 % Vol.
Schritt 2: Zubehör
- Maischesack aus Nylon mit 200µm Maschenweite
- Wasserbad
- Thermometer
Schritt 3: Zubereitung
- Stelle den Topf mit dem Wasserbad auf die niedrigste Hitzestufe, während du alle Zutaten vorbereitest.
- Mahle oder zerkleinere das Cannabis zu einer mittleren Konsistenz und wickle es in den Maischesack, um ein kleines Paket zu erzeugen. Achte darauf, dass das Cannabis vorher decarboxyliert wurde, um die psychoaktiven Eigenschaften freizusetzen.
- Schütte den Schnaps in das Wasserbad, gib das Cannabis-Päckchen hinzu und lass es für etwa 2-3 Stunden einweichen. Stelle mithilfe eines Thermometers sicher, dass der Schnaps nicht heißer als 60°C wird. Wenn du ein konzentrierteres Produkt wünschst, kannst du das Gras länger einweichen lassen, aber sei vorsichtig, da der Alkohol dadurch verkocht werden kann.
- Entferne das Cannabis und fülle die Flüssigkeit in eine Glasflasche. Lass den Schnaps abkühlen, bevor du die Flasche verschließt. Bewahre den Cannabis-Schnaps an einem kühlen, dunklen Ort auf. Für ein klareres Endprodukt kannst du den Schnaps durch einen Kaffeefilter filtern.
⚠️ Wichtige Hinweise:
- Die Kombination von Alkohol und Cannabis kann sowohl den Alkoholrausch als auch das High verstärken. Achte darauf, langsam und sparsam vorzugehen, insbesondere wenn du noch keine Erfahrung mit dem Mischkonsum von Cannabis und Alkohol hast.
- Es ist schwierig, die genaue Dosis eines selbstgemachten Cannabis-Schnapses einzuschätzen. Beginne daher mit einer kleinen Menge und warte, um die Wirkung auf deinen Körper zu beobachten, bevor du mehr konsumierst.
- Trinke verantwortungsvoll und übertreibe es nicht. Zu viel Cannabis-Schnaps kann zu Übelkeit, Verwirrtheit, beeinträchtigten motorischen Fähigkeiten und Erbrechen führen. Achte darauf, deine Grenzen zu kennen und respektiere sie.
Mit diesen Tipps kannst du deinen eigenen Cannabis-Schnaps herstellen und genießen. Denke jedoch immer daran, verantwortungsvoll zu trinken und auf die Reaktionen deines Körpers zu achten.






























27 Gedanken zu „Cannabis Tinktur herstellen – eine ausführliche Anleitung“
Habt ihr auch eine Anleitung um Vapes selbst herzustellen?
Gruß
Doris
Hi,hallo!
Ich frage mich,ob CannabisButter nicht einfacher auch im Slow Cooker gemacht werden könnte…Gibt es da schon Erfahrungen?
Vg Antje
Hi(gh) Antje,
ja, die Herstellung von Cannabutter im Slow Cooker ist definitiv möglich und sogar ziemlich beliebt! Der Slow Cooker ermöglicht eine schonende Extraktion der Wirkstoffe, da die Temperatur gut kontrolliert werden kann. Einfach decarboxyliertes Cannabis zusammen mit Butter im Slow Cooker bei niedriger Temperatur (70-80°C) für 4-6 Stunden ziehen lassen – das war’s im Grunde!
Viele Grüße & stayhigh
Marco von buyhigh
Hey, das ist ne coole Anleitung. Leider fehlen mir paar Angaben von Mengen. Wieviel Cannabis und wieviel Alkohol brauche ich um die Tinktur anzusetzen?
LG
Ich mache meine Weck Einmachgläser immer Voll bis oben hin mit Pflanzenmaterial verteilt. Außer die dicken stängel kommt alles rein. Fülle dann das Glas bis an den Rand auf mit 2*1,5 Liter Trinkalkohol und verschließe beides. Min. 4 Wochen bleibt es im Gefrierfach und wird alle 2-3 Tage mal kräftig geschüttelt. Funktioniert seid Jahren super.
Wieviel Canabis auf wieviel Alkohol??
Das kommt stark auf dein Cannabis an. Schau einfach, dass erstmal nur alles vom Cannabis von Alkohol bedeckt wird und lass es so ziehen. Wenn dir die Tinktur zu potent ist, verdünne sie mit etwas Alkohol oder Wasser wieder ein bisschen.
Ich habe eine Pipette mit der Einteilung von 0,25 ml Schritten. Wie sollte man hier dosieren-Tropfen zählen geht damit nicht?
Hallo, ich habe in Unwissenheit Tinktur aus den Stielen und der Wurzel einer männlichen Pflanze ohne Vorbereitung angesetzt. Vor 4 Wochen. Ich bin am überlegen, ob ich das Material nochmals herausnehmen, sous vide gare im TM6 und wieder hinzufüge. Hat jemand Erfahrung damit?
Wenn die gelösten Öle aus Vaporizern in Ethanol gesammelt werden, lässt sich hieraus auch eine Glycerin-Tinktur mischen? Ich vermute, das Ethanol lässt man verdampfen und mit dem Wachs weiter arbeiten, aber lässt sich das dann in Glycerin lösen und wie würde man das Mengenverhältnis festlegen?
Hi!
Ich habe aus den Blüten nach Anleitung eine Tinktur hergestellt. Hat auch alles so weit geklappt. Nur ist mir nicht klar, wie ich den Geschmack bzw. die extreme Schärfe aufgrund des 96-prozentigen Alkohols reduzieren kann. Verdünnen, ja. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Habe das Glas mit der gefilterten Tinktur zwei Wochen offen stehen lassen und auch versucht, bei 60 Grad den Alkohol etwas zu verdampfen. Schmeckt immer noch zu scharf und ein Konsumieren unter der Zunge ist kaum möglich. Hat jemand einen Tipp?
Die 96% Alkohol erlauben dir natürlich die maximale Extraktion während dem Ziehen aber es spricht nichts dagegen, die Tinktur einfach wieder mit Wasser zu verdünnen, nachdem sie gezogen hat. Wieso nicht einfach verdünnen und die doppelte Menge an Tropfen nehmen, die man dann aber wenigstens ohne Tränen in den Augen unter der Zunge behalten kann? – Du könntest auch, so wie viele es für die eigentliche Tinktur machen, eine zweite Paralleltinktur mit nur 40%igem Vodka aufsetzen und mit dieser deiner potentere Tinktur 1:1 verdünnen, sodass sie auf 68% Alkohol reudziert wird und trotzdem der THC-Gehalt kaum verdünnt wird, da die 40%iger Tinktur ja auch schon einen Großteil des THCs herauszieht.
Ganz einfach mit Quellwasser oder destilliertem Wasser wobei ich das erste vorziehen Würfe
Bei 96%igen Alkohol unbedingt verdünnen. Mindestens noch einmal soviel Wasser darauf, also 1:1.
Beachte das deutlich erhöhte Krebsrisiko!
Ist der Besitz dieser Tinktur in Deutschland erlaubt und wenn ja in welcher Menge?
Nach §3 Abs. 2 im Cannabisgesetz heißt es: “Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ist abweichend von Absatz 1 im Geltungsbereich dieses Gesetzes an ihrem Wohnsitz oder an ihrem gewöhnlichen Aufenthalt der Besitz von Cannabis wie folgt erlaubt: 1. von bis zu 50 Gramm Cannabis, bei Blüten, blütennahen Blättern oder sonstigem Pflanzenmaterial der Cannabispflanze bezogen auf das Gewicht nach dem Trocknen, und 2. von bis zu drei lebenden Cannabispflanzen. In den Fällen des erlaubten Besitzes von Cannabis nach Satz 1 Nummer 1 und Absatz 1 darf die insgesamt besessene Menge 50 Gramm Cannabis, bei Blüten, blütennahen Blättern oder sonstigem Pflanzenmaterial der Cannabispflanze bezogen auf das Gewicht nach dem Trocknen, nicht übersteigen.” – Das bedeutet, dass du idealerweise erstmal nicht mehr als 25g Trockenmasse für die Tinktur verwenden solltest (Was auch sehr viel wäre). Da man aber kaum messen kann, wieviel Trockenmasse in deiner Tinktur ist, würde ich auf Nummer sicher gehen und davon ausgehen, dass 50g, als ca 50ml einer Tinktur, das sichere legale Maximum sind und alles darüber zu Rechtsdebatten führen könnte (denn 50g Cannabis sind ja auch im Feuchtzustand erlaubt, aber wieviel deiner Tinktur der Anteil von pflanzlicher Feuchtmasse ist, ist kaum feststellbar).
Schade , beim Rezept für die Tinktur stehen keine Mengenangaben drin.
Wieviel Liter Alkohol mit wieviel Gramm Cannabis ???
Hallo Marie,
hast Du Mengenangaben zwischenzeitlich herausgefunden?
Ich vermisse die auch. Das Material ist zu wertvoll um um es falsch zu machen 🙂
Grüße aus Franken
Bitte die Mengenangabe von Blüten und Alkohol
Hab jetzt angesetzt mit 5 g auf ca. 500 ml Vodka,mal gucken ob es was wird. 😀
Also ich habe mehrmals etwa 5 g potentes Material in 500ml Absinth (wegen des hohen Alkohol-Gehalts) angesetzt, mit phantastischen Ergebnissen!
Einmal habe ich Strohrum benutzt (mehr Alkohol, aber bäh), das Gebräu fand ich deutschlich schlechter, in der Wirkung als auch im Geschack.
den Text genau lesen hilft 🙂
Einfach das Canabis mit dem Alkohol bedecken. Also einfach das zerkleinerte Kraut in ein Glas, gerade soviel Alkohol drüber das alles schon benetzt ist und fertig. Wenn du mehr Alk nimmst musst hals mehr nehmen um den gleichen THC Gehalt zu dir zu nehmen. Ich hab das mal mit einem recht patenten Kraut gemacht – da brauchst dann 10 Tropfen davon – das entsprach einem Joint. Hab auch ne “dünne” Mischung – da ist dann a Schnäppsle 0,2cl a Joint. Variante 1 (maximal das “zerstampfte” Kraut bedecken) = quasi reiner Joint. Mit mehr Alk musst hald mehr trinken…dann hast aber auch eine Alkohol+Cannabis Wirkung.
Tipp zum extrahieren nach 4 Wochen: Mit diesen French Press Kaffee Pressen geht das super einfach und sauber.
Mein Ansatz bestand aus 20g auf 200ml Vodka, und ich bin insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis. Decarboxyliert hab ich mit der Vakuumiermethode im Wasserbad, nach 4 Wochen gefiltert mit nem Passiertuch und eine Woche offen stehen gelassen.
Das Ergebnis waren dann ca. 150ml Tinktur, welche ich in 30ml Fläschchen mit integrierten 1ml Pipetten abgefüllt habe.
Für „Tropfen“ ist diese Mischung allerdings zu schwach, ich würde sagen dass man hier eher in 0,5ml Schritten dosiert. Eine normale Dosis für mich als Neuling würde ich mal mit 1-3 ml angeben.
Für den Fall dass ich diesen Ansatz nochmal wiederhole würde ich allerdings einen höher-prozentigen Alkohol verwenden, und entsprechend eine größere Menge verdunsten lassen um die Tinktur potenter zu machen. Evtl. Sowas wie Klosterfrau Melissengeist, oder etwas vergleichbares.
Kann man die Tinktur erhitzen um den Alkohol los zu werden ohne die Wirkung zu beeinträchtigen?
Hallo liebe Leute,
Meine Frage ist wie ich den Alkohol wieder los werde bei dem hochprozenten Alkohol für das Ansetzen der Tinktur. Ich bevorzuge nur eine Droge entweder Alkohol oder Cannabis zum
Genießen. Sollte die fertige Tinktur gekocht werden? Verliert sich damit dann auch das Thc?
Danke schon mal für eure Hilfe.
Solltest du 96er verwendet haben (unvergällt versteht sich) kannst du ihn abdampfen lassen. Dies jedoch nur mit sehr viel vorsicht. Eigener raum fenster voll auf, keine laufende elektrik und dann auf eine platte giessen und warten. Dann kannst du das extrakt in der gewünschten Konsistenz abkratzen und damit tun was du wilst😄
Ein ca. 80⁰C Wasserbad. Das kann man auch draußen machen, bspw. auf einem geschützten Balkon. Dabei braucht man keine Hitzequelle in der Nähe oder elektrische Geräte. Bitte bei dem ganzen Vorgang auch dein Handy nicht bei dir tragen!
Viel Spaß.